Bioweine - Reife Trauben an einem Weinstock

In diesem verlinkten Blog gibt es einen Überblick unserer Bioweine die wir in dieser wunderschönen Region, im größten  Weinanbaugebiet Frankreichs, schon „gefunden“ haben. Wir haben alle Weingüter besucht, verkostet und für gut befunden.
Frische, Finesse, Mineralität, vinifiziert in biologischem Anbau und viele liebevolle handwerkliche Unikate mit einer wilden Ursprünglichkeit. Wir trinken fast ausschließlich Bioweine. Wir erweitern bei jedem neuen „Fund“ diesen Bereich kontinuierlich.

Warum Bioweine

Bioweine geben uns eine größere Sicherheit in puncto Pestiziden die hier nicht erlaubt sind. Es kommen weder synthetische Dünger noch chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, die auch die Böden schonen. Bioweine sehen wir als „gesünder“ an und der Umweltfaktor steht bei uns im Vordergrund.

Auf einen Blick die unterschiedlichen Weinanbaugebiete im Languedoc

Gut zu wissen – Ein Überblick über die Böden und Rebsorten

Böden

Die Reben wachsen auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc, zwischen Kieselsteinen – rot aus Eisenoxid, Quarzkies, Sandstein, sind dem Meereswind ausgesetzt der sanft durch die Reben säuselt… egal in welchem Département die Weine/Bioweine produziert werden, es finden sich außergewöhnliche Tropfen.

Reben – rote Sorten:

Syrah, sehr farbintensiv, kräftige Aromen von Gewüzen wie schwarzer Pfeffer und von Früchten wie Schwarze Johannisbeere

Grenache Noir, ist eine der dominierenden Reben. Die Weine sind leicht und heller. Wird meist mit Mourvèdre und Syrah verschnitten.

Mourvèdre, ist auch unter dem Namen Monastrell bekannt. Die Beeren lieferen intensive Brombeeraromen und wird meist mit Syrah und Grenache verschitten.

Carignan, liefert farbintensive Weine, säurereich. Im Languedoc eher verbereitet für billige Massenweine

Cinsault, ähnelt Grenach und ist resistent gegen Trockenheit. Vorzüglich für die Bereitung fruchtiger Roséweine

Reben – weiße Sorten:

Picpoul de Pinet, wächst im Herzen des Dreiecks Agde, Pézenas und Sète – im Étang de Thau. Er wurde schon von den Römern für Weinbau benutzt. Er ist erfrischend und einfach zu trinken und passt zur sommerlich warmen Stimmung am Meer. Wir trinken ihn am liebsten zu Austern.

Grenache Blanc, wird meist als Verschittpartner eingesetzt und hat im Languedoc und Rousillon eine große Bedeutung.

Macabeu, häufig als Verschnittpartner für Chardonnay oder Bourboulec zu finden. Säurearm und wird gerne mit Chardonnay vereinigt.

Viognier, mit Düften nach Aprikose, Pfisisch, Blumen und exotischen Früchten und sollte jung getrunken werden bevor die Düfte abflachen.

Chardonnay, sehr beliebte säurearme Rebsorte eignet sich in guten Lagen hervorragend für den Barriqueausbau

Roussanne, edle Weißweinrebe mit rostroter Farbe der vollreifen Trauben. Leider ist der Anbau auf Grund ihrer Fäulnisanfälligkeit stark zurückgegangen. Wird gerne mit Marsanne assembliert.

Marsanne, mit mächtigem Körper der zu flachem Wein führt wird deshalb gerne mit der floralen Roussanne verschnitten. Hier im Languedoc ist sie öfters Verschnittpartner von Viognier und Rolle.

Clairette, ist in Südfrankreich weit verbreitet und gibt den Appellationen für Schaumweine wie bspl. Clairette de Die ihren Namen. Wird meist mit Ugni-Blanc verschitten.

Ugni-Blanc, ist eine häufig angebaute Weißweinrebe. Oft als Verschittanteil im Weißwein eingesetzt. Wird aber bei den Destillen für Cognac und Armagnac verwendet.

Rolle, frische und fruchtige Mittelmeerrebsorte die im Languedoc für fruchtige Sommerweine sehr geschätzt wird.

Bourboulenc, alte und selten angebaute Rebsorte. Gute Säure aber fäulnisanfällig da sie schlecht reift.