Die Cité von Carcassonne

An einem Samstag im Juni 2010 besuchten wir die Cité von Carcassonne. Vom FKK-Dorf in Cap d’Agde braucht man mit dem Auto ca. 1,5 Stunden.
Parkmöglichkeiten stehen dort ausreichend zur Verfügung. Wer mit dem Motorrad unterwegs ist kann hier anscheinend kostenlos parken, einfach schauen oder nachfragen.

Es gibt zwei Möglichkeiten sich Carcassone anzuschauen, entweder kann man am Eingang in ein offenes Bähnchen einsteigen und lässt sich einfach alle Sehenswürdigkeiten zeigen, oder man erkundet alles zu Fuß. Eintritt in die Cité zahlt man nicht.

Schon am Eingang wacht die Dame Carcas an der Porte Narbonnaise über den Zugang zur Burg – die Namensgeberin der Stadt. Man läuft über eine Zugbrücke durch die erste Ringmauer. Entlang dieser Ringmauer hat man einen wunderbaren Blick auf Carcassonne und die Landschaft und einen schönen Blick auf die Aude, den Fluss der zu Füßen der Festung fließt.

  • Die Festung wurde 1997 zum Weltkulturerbe.
  • Walt Disney nahm Carcassone als Vorlage für seinen Film Schneewittchen.
  • Bernd Eichingers „ Im Namen der Rose“ war das letzte Großwerk aus Carcassonne.
  • Carcassonne

Nach Eintreten in die zweite Ringmauer fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Lauter kleine Straßen, gesäumt von uralten Häusern, Läden die z.B. Schokolade verkaufen, Restaurants, liebevoll erhaltene Hotels, es sieht so aus als ob an der Architektur von damals nichts verändert wurde. Natürlich gibt es auch den üblichen Turistenkram zu kaufen.
Wir besuchten auch das Schloss „Château Comtal und Remparts“, hier mussten wir Eintritt zahlen, leider habe ich vergessen was es gekostet hat. Na ja es war nichts besonderes, außer dass die Gebäude durch überdachte Holzbrücken verbunden sind. Wir fanden das aber sehr reizvoll.

Was man nicht versäumen sollte zu essen ist das „Cassoulet“, eine Art Eintopf, mit den Zutaten aus der Region Laugarais. Es besteht aus weißen Bohnen, Würsten, Enten- oder Gänseconfit und vielleicht auch Schweinefleisch. Serviert wird es in einem Tontopf. Es ist sehr deftig! Aber lecker!
Wir kommen auf jeden Fall wieder, allerdings werden wir erst gegen Abend, nach dem Strand, hingehen, da die Restaurants erst ab 19.30 Uhr öffnen. Einen ganzen Tag braucht es wirklich nicht….vielleicht in Verbindung mit Narbonne, was auf dem Weg liegt.
Jedes Jahr findet dort auch das „Festival de Carcassonne“ statt. Es gibt Theater, klassische Musik, Tanz und Variétés sowie verschiedene Popkonzerte. Die Veranstaltung ist ein echter Hammer wenn man sich mal die Liste der Weltstars ansieht, die hier auftreten!

Am 12.2.2012 kam bei eins-extra.de eine Bericht über Carcassone – Der Traum einer Burg

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