Die Pyramiden von Languedoc-Roussillon

La Grande-Motte mit seinen terrassenförmig angelegten Hochhäusern geschaffen von Architekt Jean Balladur ist in den 60er Jahren aus der unberührten Erde der Camarque emporgestiegen. Sie trägt heute die Auszeichnung: „Kulturerbe des XX. Jahrhunderts“.

Von Cap d’Agde über Palavas-les-Flots ging es nach La Grande-Motte. Gesamte Fahrzeit ca. 1 1/4 Stunden.

Mal ein kurzer Abstecher in Palavas-les-Flots, zum schlendern am Hafen oder beim einem kühlen Getränk mit Blick auf den Golfe du Lion. Wer möchte kann im 45 Meter hohen Wasserturm „Phare de la Méditerranée“ etwas trinken und über die Stadt und Meer schauen.

Dann geht es weiter Richtung La Grande-Motte, vorbei an Flamigos „flamant rose“, an schilfbewachsenen Sümpfen und Salzwiesen, dort wo das weiße Gold der Camarque wächst. An den Weideflächen (Manade) der Stierfarmen. Auf einer der Stierfarmen haben wir zu Mittag gegessen, wir waren eine große Gruppe und es gab ein leckeres Menü. Die Vorspeise war, ich werde es nicht vergessen: Rohes Gemüse, klein geschnippelt mit Anchoviscreme – ein Traum.

Anschließend fuhren wir auf dem Passagierschiff Ticki II auf der „kleinen Rhone“. Rechts und links der Rhone leben auf den Feldern die Camarque- Stiere und Pferde, dort leben die Tiere das ganze Jahr. Die Stiere sind nicht zu verwechseln mit den spanischen Stieren, die viel größer und deren Hörner nach vorne geneigt sind. Im Anschluss der Weiden sind die Reisfelder, hier wird im Jahr 5-6 Tonnen Reis geerntet.

Wer möchte kann sich die Salinen anschauen, sie sind für Besucher geöffnet.

Googleroute von Cap d’Agde Naturiste nach La Grande-Motte