Pont du Gard aus der Vogelperspektive

Pont du Gard – höchste antike Brücke

Die UNESCO ernannte den Pont du Gard 1985 zum Welterbe. Ein beeindruckendes Zeugnis antiker römischer Bau- und Ingenieurkunst auf der via domitia. Diese architektonische Bauwerk versorgte vor ca. 2000 Jahren die Einwohner von Nîmes über 500 Jahre mit fließendem Wasser. Wegen seiner Größe, gut erhaltenen Zustandes und seiner beindruckenden Bögen ist der Pont du Gard die höchste antike Brücke, die jemanls erbaut wurde. Sie ist 360 m lang, 50 m hoch und hat 3 Ebenen.

Von Cap d’Agde zum Pont du Gard sind es ca. 1 1/2 Stunden Fahrzeit. Pont du Grad liegt nördlich von Nîmes und ganz in der Nähe von Uzès, das wir auch an diesem Tag besucht hatten.
Aber selbst wer ohne Navi unterwegs ist hat keinerlei Probleme den Pont du Gard zu finden, entlang der Autobahn weist bereits ein großes Schild darauf hin. Einfach den Wegweisern folgen. Wir sind nach der Ausfahrt Richtung „rive gauche“ gefahren. Beim Recherchieren habe ich herausgefunden, dass diese Seite rollstuhlgerecht gestaltet ist, ich denke auch für Familien mit Kindern die in Buggies sitzen ist diese Seite besser geeignet.
Am Ziel gibt es einen großen gebührenpflichtig Parkplatz, der Eintritt ist darin schon enthalten. Der Weg füht erst durch einen touristisch erschlossenen Eingangsbereich, mit Verkostungs-, Verweil- und Einkaufsmöglichkeiten und einem Museum. Bitte nicht vergessen, genau in diesem Bereich sind die Parkgebühren in Höhe von 18 Euro (Stand 2016) zu bezahlen, das hatten wir nämlich vergessen und mussten den Weg wieder zurückgehen.

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Auf dem Weg zum Pont du Gard läuft man durch eine kleine Allee mit Platanen und entlang wunderschöner alter Olivenbäume die gerne fotografiert werden. Wer Glück hat kann auch ein paar Eidechsen sehen die sich in den Steinen der Mauern verstecken. Von weitem sieht man jetzt auch schon diesen römischen Äquadukt wie er sich über das 300 Meter breite Gardon-Tal zieht. Auf der obersten der drei Arkaden, in ca. 50 Metern Höhe, verläuft die Wasserleitung die früher das Wasser von den Quellen bei Uzès bis nach Nîmes transportierte, leider nicht zugänglich. Wir sind dann noch ein wenig spazieren gegangen. Es ist auch kein Problem über die Brücke zu gehen und auf dem anderen Flussufer weiter zu wandern. Wer will kann in geeigneter Entfernung im Fluss schwimmen. Allerdings ist es verboten von den Felsen zu springen oder zu nahe an die Brücke zu schwimmen.
Fazit: Wir kommen immer wieder gern an diesen schönen Ort!

Tipp: Nach Einbruch der Dunkelheit wird der Pont du Gard im Juli und August für eine Stunde illuminiert. Wenn man dort ist sollte man es sich nicht entgehen lassen.

Der Pont du Gard ist ganzjährig geöffnet:

  • 8:30 Uhr bis 19:00 Uhr in Januar, Februar, November, Dezember
  • 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr in März, April, und Oktober 
  • 7:30 Uhr bis 00:00 Uhr von Mai bis September

Offizielle Webseite: http://www.pontdugard.fr/de

Google Route zum Pont du Gard

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